FAQs
Rund um die IGA 2027 gibt es viel zu entdecken. Damit Sie bestens vorbereitet sind, beantworten wir hier die häufigsten Fragen zur Internationalen Gartenausstellung in Duisburg.
Gibt es eine Familienkarte?
Das Tarifdesign der IGA 2027 ist auf soziale Ausgewogenheit und Flexibilität ausgelegt. Kinder bis einschließlich 14 Jahren erhalten in Begleitung freien Eintritt, was Familien deutlich entlastet. Anstelle einer starren Familienkarte kombiniert die Ticketstruktur den kostenlosen Kinderzugang mit Ermäßigungen und rabattierten Dauerkarten für verschiedene Lebenslagen. Eine separate Familienkarte ist bei diesem Modell nicht notwendig. Das Preis-Leistungs-Verhältnis für Familien erweist sich dadurch im Vergleich zu anderen Freizeitangeboten als besonders fair.
Dürfen Hunde auf die eintrittspflichtigen Gelände mitgenommen werden?
Hunde sind auf den Geländen der IGA 2027 herzlich willkommen – ein Angebot, das bei Bundesgartenschauen bislang nicht selbstverständlich war. Damit das Miteinander auf den Flächen für alle Besuchenden gut funktioniert und die IGA als Park- und Veranstaltungsraum mit seinen vielfältigen Nutzungen geordnet bleibt, benötigen Hunde eine eigene Eintrittskarte. Therapie- und Assistenzhunde haben freien Eintritt.
Folgende Regeln gelten:
• Leinenpflicht an der kurzen Leine
• Beachtung der gesetzlichen Vorschriften zur Maulkorbpflicht bestimmter Hunderassen
• kein Mitführen in sensiblen Bereichen (z. B. Spielplätze, Themengärten)
Den Anweisungen des Sicherheitspersonals der IGA 2027 ist stets Folge zu leisten.
Gibt es Ticketermäßigungen für Senioren?
Im Rahmen des Tarifdesigns der IGA 2027 wurde mit der Karte für Begünstige sozial-verträgliches Produkt für alle Zielgruppen geschaffen. Eine Karte für Rentner ist daher nicht notwendig bzw. geplant. Die Ticketstruktur ist insgesamt bewusst einfach gehalten und auf breite Zugänglichkeit ausgerichtet. Wir kombinieren freie Eintritte für Kinder, Ermäßigungen für junge Menschen und Begünstigte sowie eine rabattierte Dauerkarte im Vorverkauf. Damit wollen wir einen fairen Zugang schaffen, ohne das Tarifsystem unnötig zu verkomplizieren.
Warum ist die Dauerkarte besonders hervorgehoben?
Die IGA 2027 ist kein einmaliges Kurzbesuchs-Format, sondern entwickelt sich über Monate sichtbar weiter. Viele Schauen, Blumenbilder und Programmpunkte verändern sich im Lauf der Zeit, sodass die Dauerkarte einen echten Mehrwert bietet. Wer mehrmals kommt, erlebt die Entwicklung der Anlagen und Inszenierungen besonders intensiv.
Ist der ÖPNV in die Dauerkarte integriert?
Die Anreise mit dem ÖPNV ist in der Dauerkarte nicht inkludiert.
Ist der ÖPNV in der Tageskarte integriert?
Ja - der öffentliche Nahverkehr ist in die Tageskarten integriert. Die Karten sind hierbei gültig in den Verkehrsverbänden Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR) sowie der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL).
Wann kommen die Tageskarten in den Verkauf?
Tageskarten sind ab Herbst 2026 erhältlich. Der frühe Start des Vorverkaufs ist bewusst der rabattierten Dauerkarte vorbehalten, damit Interessierte schon jetzt in das Projekt einsteigen können.
Kann ich eine Dauerkarte übertragen?
Dauerkarten sind nicht übertragbar. Sie sind personengebunden und nur gültig in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis.
Welche Alter- und Ermäßigungsberechtigungen gelten bei Dauerkarten?
Die IGA 2027 bieten ermäßigte Produkte für junge Erwachsene (15-25 Jahre) sowie für Begünstige an. Folgende Regelungen gelten für Begünstigte:
Beim Kauf und Zutritt ist ein gültiger amtlicher Nachweis vorzulegen. Anspruchsberechtigt sind:
• Menschen mit Schwerbehinderung (ab GdB 60). Bei Merkzeichen „B“ im Schwerbehindertenausweis erhält eine Begleitperson freien Eintritt.
• Empfängerinnen von Bürgergeld gemäß SGB II (Nachweis durch aktuellen Bewilligungsbescheid des Jobcenters).
• Empfängerinnen von Sozialhilfe, Grundsicherung im Alter, Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung gemäß SGB XII
• Empfängerinnen von Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG).
• Studierende bis einschließlich 27 Jahre.
Wichtig: Es gilt das Alter bzw. die Ermäßigungsberechtigung zum Beginn der IGA 20217 am 23. April 2027. Das bedeutet, dass beim Kauf darauf geachtet werden muss, welche Alters- oder Ermäßigungsstufe zum Stichtag 23. April 2027 zutrifft.
Ist die Anreise für Gäste von außerhalb gut organisiert?
Ja, die Mobilität ist von Beginn an mitgedacht. Die IGA setzt auf ein regionales Mobilitätskonzept und eine integrierte Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs, damit der Besuch möglichst komfortabel und klimafreundlich wird. Das ist gerade für ein dezentrales Format mit mehreren Standorten besonders wichtig.
Gibt es genügend Parkplätze?
Für ein Projekt dieser Größenordnung planen wir selbstverständlich auch die Erreichbarkeit mit dem Auto mit. Zugleich ist die IGA bewusst so konzipiert, dass viele Gäste mit Bus und Bahn, zu Fuß oder per Rad anreisen können. Der Fokus liegt auf einer ausgewogenen Mobilitätsmischung, nicht allein auf Parkraum. Für Menschen mit besonderen Bedürfnissen bleibt gute Erreichbarkeit natürlich wichtig – das haben wir entsprechend berücksichtigt.
Wie kommen Besucherinnen und Besucher von einem Zukunftsgarten zum nächsten?
Die Standorte sind Teil eines regionalen Gesamtkonzepts, das auch Verbindungen zwischen den Orten mitdenkt. Mit dem Ticketmodell und der integrierten ÖPNV-Nutzung wird der Wechsel zwischen den Zukunftsgärten komfortabler. Für Gäste ist es deshalb gut planbar, mehrere Standorte auch im Verlauf eines Tages oder einer Reise zu kombinieren.
Was machen Gäste, die alle drei oder sogar fünf Zukunftsgärten sehen möchten?
Für diese Gäste empfehlen wir eine mehrtägige oder wiederholte Planung, idealerweise mit der Dauerkarte. Die IGA ist ausdrücklich so angelegt, dass sich ein Besuch mehrfach lohnt, weil sich die Schauen und Programme im Verlauf der Monate verändern. Wer alle Standorte erleben möchte, bekommt damit ein besonders reiches Gesamtbild der Region.
Wie kommen Menschen aus den Stadtteilen überhaupt gut hin, ohne Auto?
Die Anreise ist von Anfang an mitgedacht, und zwar mit einem Mobilitätskonzept, das den öffentlichen Nahverkehr einbezieht. Das ist gerade wichtig für eine dezentrale Ausstellung mit mehreren Standorten. So soll der Besuch möglichst einfach, klimafreundlich und alltagstauglich werden.
Werden die Nachbarschaften durch zusätzlichen Verkehr belastet?
Wir wissen, dass zusätzliche Besucherströme eine Herausforderung sein können. Deshalb setzen wir auf ein Verkehrskonzept, das Anreise und Verteilung der Gäste vernünftig steuert und möglichst viele Wege auf den ÖPNV verlagert. Ziel ist ein gutes Gleichgewicht zwischen Erreichbarkeit und Rücksicht auf die Quartiere.
Wie nachhaltig ist die IGA 2027?
Nachhaltigkeit ist ein Kern des gesamten Konzepts. Die IGA 2027 versteht sich als Impulsgeberin für Klimaschutz, Mobilität, Stadtgrün und lebenswerte Quartiere und verbindet ökologische, gesellschaftliche und städtebauliche Perspektiven. Genau darin liegt ihr Mehrwert über das Ausstellungsjahr hinaus.
Warum ist die IGA gerade für das Ruhrgebiet wichtig?
Weil sie die Stärken der Region sichtbar macht und weiterentwickelt. Das Ruhrgebiet zeigt mit der IGA, wie Transformation, Industriekultur und Grünentwicklung zusammengehen können. Das Projekt ist deshalb nicht nur ein Gartenfestival, sondern auch ein starkes Zukunftssignal für die Region.
Was bleibt nach 2027?
Ziel ist nicht nur ein starkes Ausstellungsjahr, sondern ein bleibender Impuls für die Region. Dazu gehören neue Verbindungen, touristische Anknüpfungspunkte und wertvolle Erfahrungen in nachhaltiger Stadtentwicklung. Ein Großteil der baulichen Maßnahmen und aufgewerteten Grünräume ist dauerhaft angelegt und bleibt der Region auch nach Ausstellungsende vollumfänglich erhalten. Genau deshalb wird die IGA 2027 als Gemeinschaftswerk im gesamten Ruhrgebiet verstanden.
Was unterscheidet die IGA 2027 von einer klassischen Gartenschau?
Die IGA 2027 ist dezentral angelegt und verbindet mehrere Zukunftsgärten mit kommunalen Projekten und regionalen Routen. Besucherinnen und Besucher erleben also nicht nur einzelne Beete oder Ausstellungen, sondern eine ganze Region im Wandel. Das macht das Format inhaltlich breiter und langfristig interessanter.
Gibt es auch Kultur und Veranstaltungen – oder geht es nur um Pflanzen?
Das Programm ist bewusst vielfältig angelegt. Neben Garten- und Landschaftsthemen sind bereits Kultur-, Musik-, Familien- und Bildungsangebote vorgesehen, damit die IGA zu einem lebendigen Treffpunkt für unterschiedliche Zielgruppen wird.
Sind auch Familienangebote geplant?
Ja, Familienwochen, Konzertformate, kreative Werkstätten und Bewegungsangebote sind bereits Teil der Planung. Das passt zur Idee der IGA als offenem Ort für Begegnung, Bildung und gemeinsames Erleben. Kinder profitieren zusätzlich vom freien Eintritt bis einschl. 14 Jahre.
Warum lohnt sich ein Besuch mehrfach?
Weil sich die IGA im Jahresverlauf sichtbar verändert. Blumenhallenschauen, Freiflächen und Programmformate sind zeitlich versetzt und thematisch wechselnd angelegt, sodass jeder Besuch neue Eindrücke bietet. Die Ausstellung lebt gerade von dieser Dynamik.