Hochfeldallee
Die Hochfeldallee wird neu gestaltet – und erhält eine zentrale Rolle im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 in Duisburg. Als Bindeglied zwischen dem Stadtteil Hochfeld und dem RheinPark bildet sie künftig das grüne Entree zur IGA und vermittelt den ersten Eindruck des großen Zukunftsprojekts am Rhein.
Seit ihrem Bau im Jahr 2009 hat die Hochfeldallee bereits viele Entwicklungen im Stadtteil begleitet. Nun steht eine umfassende Aufwertung an: Die Flächen werden neu bepflanzt, ergänzt durch attraktive Spiel- und Aufenthaltsbereiche, die den Ort zu einem lebendigen Treffpunkt für alle Generationen machen sollen.
Insgesamt gliedert sich die Fläche in drei Bereiche. Im ersten Abschnitt entstehen auf rund 500 Quadratmetern neue Stauden- und Wechselbepflanzungen, die zu jeder Jahreszeit farbliche Akzente setzen. Der zweite Abschnitt umfasst rund 1.450 Quadratmeter – hier treffen weitere Staudenflächen auf eine moderne Spielfläche. Der dritte Teil widmet sich ganz dem Spielen und Erleben: Auf rund 650 Quadratmetern laden vielseitige Spielgeräte und Bewegungsangebote zum Entdecken ein.
Ein besonderes Highlight ist das geplante Wasserspiel im mittleren Bereich. Drei große, farbig gestaltete Schirme aus Stahl erzeugen mit ihren Wassernebeln ein angenehmes Mikroklima und sorgen an heißen Tagen für Erfrischung. Geplant ist, dass insgesamt 30 Düsen zwischen Mai und September täglich feinen Wassernebel versprühen– jeweils in kurzen Intervallen. So entsteht ein lebendiges, sich ständig veränderndes Spiel aus Licht, Wasser und Bewegung.
Auch gestalterisch überzeugt die neue Hochfeldallee: Holzstege und Podeste führen durch die Bepflanzung und erleichtern zugleich die Pflege der Vegetation. Entlang der Baumreihen laden Sitzstufen und Bänke zum Verweilen ein. Der barrierefreie Schollenweg zieht sich über die gesamte Fläche und verbindet alle Bereiche miteinander – ein wichtiger Beitrag für eine inklusive und zugängliche Gestaltung.
Die neue Hochfeldallee wird so nicht nur zur grünen Verbindung zwischen Stadt und Rhein, sondern auch zu einem Ort, der Natur, Spiel und Erholung auf besondere Weise vereint – und schon vor der IGA 2027 zeigt, wie urbane Freiräume der Zukunft aussehen können.



